Der Abstrahlwinkel gibt an, in welchem Winkel das Licht einer Leuchte abgestrahlt wird – konkret der Bereich, in dem mindestens 50 % der maximalen Lichtstärke erreicht werden. Er wird in Grad (°) gemessen und beeinflusst maßgeblich, wie breit oder fokussiert eine Beleuchtung wirkt.

Ein kleiner Abstrahlwinkel erzeugt gebündeltes, gerichtetes Licht – ideal für Spot- oder Akzentbeleuchtung. Ein großer Winkel sorgt für eine breite, gleichmäßige Ausleuchtung, z. B. in Hallen, Büros oder auf Parkplätzen.

Typische Einteilung von Abstrahlwinkeln:

  • < 20° = sehr eng (Spots, Akzentbeleuchtung
  • 20–40° = eng gebündelt (gerichtetes Licht, z. B. zur Objektbeleuchtung
  • 40–80° = mittelbreit (z. B. Downlights, Flure, Arbeitsbereiche
  • > 90° = breitstrahlend (Allgemeinbeleuchtung, Hallenleuchten)

Beispiel: Ein Abstrahlwinkel von 120° eignet sich für die flächige Ausleuchtung großer Bereiche – etwa in Lagerhallen oder Werkstätten.

Der richtige Abstrahlwinkel ist entscheidend für eine effiziente und bedarfsgerechte Lichtplanung – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.