Sensorik in der Beleuchtungstechnik beschreibt den Einsatz von Sensoren zur automatisierten Steuerung von Licht – abhängig von Bewegungserkennung oder Tageslichteinfall. In modernen LED-Systemen ermöglicht intelligente Sensorik eine bedarfsgerechte Beleuchtung bei maximaler Energieeffizienz.
Arten von Sensorik:
- Bewegungssensoren: Erfassen Präsenz oder Bewegung von Personen und schalten das Licht automatisch ein oder aus.
- Tageslichtsensoren (Helligkeitssensoren): Messen die vorhandene natürliche Lichtmenge und regeln künstliches Licht stufenlos nach – ideal für tageslichtabhängige Konstantlichtregelung.
Vorteile:
- Reduzierter Energieverbrauch durch Licht nur bei Bedarf
- Erhöhter Nutzerkomfort (z. B. automatische Lichtanpassung)
- Wartungskosten sparen durch verlängerte Leuchtenlebensdauer
- Förderfähig im Rahmen von Sanierungs- oder Effizienzmaßnahmen
Typische Anwendungen:
- Industriehallen: Licht nur bei Nutzung einzelner Bereiche
- Büros und Besprechungsräume: tageslichtoptimierte Beleuchtung
- Flure, Treppenhäuser, Parkflächen: automatische Lichtschaltung für Sicherheit und Effizienz
Mit intelligenter Sensorik von lassen sich Lichtsysteme präzise und flexibel auf Nutzerverhalten, Tageslicht und Betriebszeiten abstimmen – manuell oder über zentrale Lichtmanagementsysteme wie DALI oder KNX.